Ist unser vierbeiniger Freund krank, leiden wir automatisch selber mit. Für die gängigsten Infektionskrankheiten wie z.B. Staupe und Tollwut wird der Hund regelmäßig geimpft.

Einige Krankheiten kann man wie bei uns Menschen selber therapieren. Sollte die Therapie allerdings nach zwei Tagen nicht angeschlagen haben, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Hustet Ihr Hund in kurzen Stößen, dann kann es sich um eine Bronchitis handelt. Diese kann man selber bekämpfen, indem man den Hund schön warm hält. Zudem können Sie versuchen ihm immer mal wieder ein wenig Honig zum lecken zu geben. Durch den Honig kann er den zähen Schleim besser abhusten. Stellt sich in den nächsten Tagen keine Besserung da, können die Ursachen auch schlimmer sein. Das Husten kann auch ernste Erkrankungen darstellen, wie z.B. eine Herzkrankheit, oder Lungenkrankheit.

Auch die gefährliche Staupekrankheit kann mit Husten beginnen. Die Hunde sind zwar dagegen geimpft worden, es heißt aber nicht, das sie niemals an diese Krankheit erkranken können.

Hat Ihr Hund rote und tränende Augen? Dann stellen Sie erst einmal sicher, dass er keinen Fremdkörper im Auge hat. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Bindehautentzündung. Auch die kann man ohne einen Tierarzt selber therapieren. Holen Sie sich aus der Apotheke entzündungshemmende Augensalbe wie z.B. Bepanthen. Der Apotheker wird sie gern beraten. Die Augen müssen zuerst schön gesäubert werden, bevor man die Salbe in das Lid gibt. Eine Bindehautentzündung ist nichts Schlimmes und passiert oft sehr schnell. Durch Zugluft oder aber auch durch Klimaanlagen zu Hause bzw. in Autos.

Wenn Ihr Hund an einer Magen-Darm-Störung leidet, kann man diese mit einer Diätkost wieder in den Griff bekommen. Hunde leiden öfters mal an Durchfall, was nichts Ernsthaftes ist. Den ersten Tag sollten Sie kein Futter geben, aber reichlich Wasser anbieten. Ab dem zweiten Tag können Sie dann mit kleinen Portionen von gekochtem Reis sowie ein wenig Putenfleisch beginnen.

Als Hundehalter sollte man wissen, das Hunde nicht nur an normalen Hundekrankheiten leiden können. Sie können die gleichen Krankheiten wie wir Menschen bekommen. So z.b. Krebs, Arthrose, oder aber auch Herzinfarkt sowie Schlaganfall erkranken können. Eine richtige Ernährung spielt eine große Rolle für Hunde. Auch die regelmäßigen Besuche beim Tierarzt sind ein Muss für jeden Tierhalter.