Diese spezielle Hunderasse wurde von der FCI anerkannt und zählt zu den österreichischen Hunderassen.

Herkunft

Im Gebiet der bayrischen und österreichischen Alpen gab es eigentlich schon immer eine Vielzahl an Hunden, die unter die Kategorie alpenländische Dachsbracke fallen würden. Allerdings gab es keine einheitliche Regelung und im Erscheinungsbild traten häufig Unstimmigkeiten auf und generell variierte das Erscheinungsbild stark. Erst im 19ten Jahrhundert konzentrierte man sich darauf ein einheitliches optisches Bild zu schaffen und begann diese Hunderasse gezielt zu züchten. Allerdings beschränkte sich diese Zucht zunächst nur auf das Erzgebirge, was auch erklärt warum man diese Hunderasse bis 1975 die Alpenländische Erzgebirgler Dachsbracke nannte.
Anerkannt wurde die Rasse aber erst im 20sten Jahrhundert und zwar erst um das Jahr 1930. Durch den Zweiten Weltkrieg kam es außerdem zu einem Rückgang in der Zucht und diese erlebte erst wieder nach Kriegsende einen Aufschwung. Erst im Jahr 1991 wurde die Alpenländische Dachsbracke dann von der FCI offiziell anerkannt und eingetragen.

Erscheinungsbild

Es handelt sich bei der alpenländischen Dachsbracke um einen klein geratenen Hund (niederläufig, bis zu 42 cm), der ein dichtes Haarkleid aufweist. Dabei besteht dieses Haarkleid aus äußerst dichtem Stockhaar mit sehr dichter Unterwolle. Außerdem hat dieser Hund einen äußerst robusten Knochen und Körperbau, was in zu einem insgesamt kompakten Hund macht. Die offizielle Idealfarbe bei der Zucht, ist ein dunkles Hirschrot. Oft sieht man den Hund auch mit ein paar schwarzen Stichen und Akkzenten. Eine weiße Brust ist zudem erlaubt, nach den FCI Richtlinien.

Verwendung der Hunderasse

Wie der Körperbau und die Herkunft dieses speziellen Hundes schon verrät, handelt es sich um einen robusten und wetterunabhängigen Hund. Man spricht oft auch von einem Arbeitshund. Dabei ist vor allem sein Talent bei der Nachsuche (also die Verwendung bei der Jagd als Wildaufspürer) gefragt. Allerdings verwendet man diese Rasse auch zur Brackierjagd und der Stöberjagd. Alles in allem kann man also von einem geborenen Jagdhund sprechen. Der Hund wird zudem von den Zuchtverbänden nur an Jäger gegeben, die diesen auch verwenden können. Der Hund muss schließlich artgerecht leben können und wäre nichts für den normalen Hausgebrauch.