Der Basset artésien normand ist eine französische Hunderasse, die vom FCI anerkannt ist. Die Hunderasse gehört dem FCI-Standard Nr. 34, Gruppe 6, Sektion 1.3 an. Der Basset artésien normand gehört zu der Rasse der Bassets.

Rassengeschichte

Dieser Basset entwickelte sich aus Kreuzungen des Basset d’Artois, einer Variante des Chien d’Artois, die inzwischen ausgestorben ist. Entstanden ist die Rasse im 19. Jahrhundert in Frankreich.
Er zählt zu den Laufhunden bzw. Schweißhunden und wird auch als Jagdhund eingesetzt.

Erscheinungsbild

Der Basset artésien normand wird bis zu 36 cm lang und erreicht eine Widerristhöhe von 30-36 cm. Er kann ein Gewicht von 20 kg erreichen und 14-15 Jahre alt werden.
Das Fell ist kurz, liegt dicht an, hat eine kräftige Struktur und ist in der Pflege leicht zu handhaben. Der Rückenbereich ist braun bis schwarz, an der Brust, dem Unterbauch, den Läufen und den Pfoten ist das Fell weiß. Der Basset artésien normand trägt eine „weiße Gesichtsmaske“, die sich über die Schnauze, mit einem schmalen Streifen zwischen den Augen, ausdehnt und oberhalb der Stirn endet.

Verhalten und Charakter

Der Basset artésien normand ist ein robuster und eigenständiger Hund. Wesentliche Charaktermerkmale sind Neugier, Interesse und die Freude am Lernen. Da er neutral ist versteht er sich mit Menschen genauso gut wie mit anderen Hunden. Er ist als Familienhund geeignet und kann sehr gut sozialisiert werden. Er besitzt einen gutmütigen und fröhlichen Charakter. Anhänglichkeit und Treue machen ihn zu einem liebenswerten Weggefährten.

Gebrauch

Das typische Einsatzgebiet des Basset artésien normand ist die Jagd auf Niederwild. Dickichte sind aufgrund seiner kurzen Läufe kein Problem für ihn. Er jagt bellend (Spurlaut), aber auch alleine oder in einer Gruppe.
Er wird ebenfalls gerne als Begleithund gehalten.