Die Berger des Pyrénées sind Hütehunde, welche dafür gezüchtet wurden selbstständig Schafherden zu hüten. Damals wurde die Auswahl der Zuchtiere ausschließlich über ihre Arbeitskraft entschieden. So entstand eine Rasse die an die harte Arbeit im Hochgebirge angepasst ist, mit einem hohem Maß an Intelligenz, Selbstbewusstsein, Mut und viel Energie.

Unterscheidung in zwei Rassen
Die Berger des Pyrénées kommen in zwei unterschiedlichen Fellvariationen vor. Der Langhaar Berger des Pyrénées, wird auch a poil long genannt und den Kurhaarigen Vertreter dieser Rasse, welcher auch face rase genannt wird. Die Rassen unterscheiden sich jedoch hauptsächlich im Fellkleid. Während sich beim Langhaarigen Berger des Pyrénées meistens etliche Zotteln im Haar bilden um sie vor Wind und Wetter zu schützen besitzt die Kurzhaarige Version dieser Rasse etwas weniger Fell am Körper und deutlich kürzeres Fell im Gesicht.

Die durchschnittliche Körpergrösse des Berger des Pyrénées liegt zwischen 40 cm und 50 cm.
Beide Unterarten dieser Rasse sind von keinerlei Erbkrankheiten betroffen.

Das Wesen des Berger des Pyrénées
Hunde dieser Rasse besitzen sehr viel Energie und Ausdauer. Fremden gegenüber wirken sie oft misstrauisch und zurückhaltend, die eigene Familie lieben sie jedoch innig. Sie sind gute Wachhunde die Ihr Revier vor Eindringlingen verteidigen. Im Haus hingegen verhalten sie sich oft ruhig und können dort entspannen.
Der Berger des Pyrénées ist kein typischer Zwingerhund. Diese Haltungsform würde ihn unglücklich machen. Er ist gern mit seiner Familie zusammen und braucht den engen Kontakt zu seinen Menschen.
Hunde dieser Rasse brauchen viel sinnvolle Beschäftigung. Geeignet hierfür sind Agillity, Obidience oder die Hütehundearbeit.