Der Black and Tan Coonhound gehört zu der Gruppe Lauf- und Schweißhunde. Der schwarz-rote Waschbärenhund, wie er auch genannt wird, ist eine vom FCI anerkannte Hunderasse. Zu den Verwandten der Coonhounds zählen der Bloodhound, der Kerry Beagle und der American Foxhound.

Außergewöhnliche Fähigkeiten

Die speziell für die Jagd auf Waschbären und Opossums gezüchteten Hunde stammen ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. Sie besitzen einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und stöbern ihre Beute selbst unter schwierigen Bedingungen zuverlässig auf. Hat er das Wild gestellt, fängt er an, dies durch ein unverwechselbares Heulen zu melden. Meist treibt der Coonhound seine Beute auf einen Baum und verbellt sie dann solange, bis der Jäger auftaucht. Diese Jagdmethode wird einzig und allein den Coonhounds zugeschrieben.

Aussehen und Wesen

Der Black and Tan Coonhound kann knapp siebzig Zentimeter an Größe erreichen und über dreißig Kilo wiegen. Das lackschwarze, kurze Fell hat braune Markierungen an Augen, Schnauze und Beinen. Braune Augen und lange, tiefangesetzte Hängeohren verleihen ihm das rassetypische Aussehen. Sein Körper ist wohlproportioniert, kräftig und beweglich.
Er gillt als freundlich, lebhaft, temperamentvoll und unabhängig. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend. Viel Bewegung und eine konsequente Erziehung sind ebenso wichtig, wie eine gute Sozialisierung von Anfang an. Der Coonhound liebt seine Menschen und sollte nicht zu lange allein bleiben. Einsamkeit kann ihn sehr laut werden lassen. Der Black and Tan Coonhound eignet sich sehr gut als Wachhund. Im Haus ist er allerdings ein eher ruhiger Zeitgenosse.

Auf eine ausgewogene Ernährung des Black and Tan Coonhounds sollte unbedingt geachtet werden, da sie zu Übergewicht neigen. Wie bei allen größeren Hunderassen kann es zu Fehlstellungen der Hüfte kommen, wenn die Gelenke des jungen Coonhounds zu stark beansprucht werden.