Abstammung

Das Herkunftsland des Boykin Spaniel sind die Vereinigten Staaten. Er stammt von Irish Water und Field Spaniels ab und wurde nach seinem Züchter Lemuel Whitaker Boykin benannt. Die Rasse wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts in South Carolina gezüchtet und wird seit 2009 vom AKC – den American Kennel Club anerkannt. Der Boykin Spaniel ist der offizielle „Staatshund“ von South Carolina.

Beschreibung

Der Boykin Spaniel ist ein mittelgroßer, kompakt gebauter Hund. Männchen erreichen eine Schulterhöhe von 35-45 cm und ein Gewicht von 14-20 kg, Weibchen sind etwas kleiner und werden 35-40 cm groß und wiegen 11-15 kg. Der Körperbau ist ausgewogen, er ist etwas länger als hoch. Der Boykin kommt immer einfarbig vor, entweder leberbraun oder dunkelschokoladebraun, in verschiedenen Schattierungen. Einzig ein kleiner weißer Brustfleck ist erlaubt. Der Boykin hat dichtes Fell von mittellanger Länge, dieses glatt bis leicht gelockt. Das Fell bedarf regelmäßiger Pflege und sollte oft gebürstet werden. Die Pflege kann recht aufwendig sein, in gewissen Grenzen muss das Fell auch getrimmt werden.

Wesen

Der Boykin Spaniel ist als tüchtiger Jagd- und Apportierhund einsetzbar, aber genauso kann er als liebevoller Familienhund gehalten werden. Freundlich, temperamentvoll, aktiv, intelligen, leicht zu erziehen – all das sind die Eigenschaften des Boykin. Er hat einen starken Willen und als Arbeitshund bringt er viel Arbeitsfreude für die Jagd mit. Er lässt sich leicht trainieren und sehr gut ausbilden, bringt Federwild aller Art, ebenso eignet er sich aber auch für die Treibjagd. Der Boykin ist sozial und sucht die Gesellschaft von Menschen. Er mag Kinder und auch mit anderen Hunden kommt er gut aus. Der Boykin liebt die Bewegung und braucht täglich seine Spaziergänge. Da er viel Energie hat, sollte er nur dann gehalten werden, wenn ihm ausreichend Auslauf und Arbeitsmöglichkeiten geboten werden können.

Alter

Der Boykin Spaniel erreicht im Durchschnitt ein Alter von 11 bis 12 Jahren.