Die Geschichte der Rasse

Der Braque Saint-Germain ist eine Hunderasse mit langer Tradition und gehört zu der Gruppe der Vorstehhunde. Bereits im 15. Jahrhundert wurden die Vorstehhunde vom französichen Adel gezüchtet. Die Rasse Braque Saint-Germain entstand dann im 18. Jahrhundert durch eine Kreuzung von englischen und kontinentalen einheimischen Poitern in Frankreich. Heute ist die Rasse anerkannt und ist in der FCI Gruppe 7 anerkannt. Ferner wird er unter der Sektion 1.1 und Standard Nummer 115 als französische Rasse im Hundebereich geführt.

Das Aussehen

Der Braque Saint-Germain erreicht eine Schulterhöhe bis zu 62 cm und besitzt kurzes glattes Haar, welches nicht ganz fein ist. Mattweiße und Orangefarbene Zeichnungen zieren das Fell. Eventuell auftretende Tüpfelungen werden gemäß den Rassestandards akzeptiert, bei der Züchtung allerdings nicht angesteuert. Die Augen des Braque Saint-Germain sind offen und glänzen gold-gelb. Die Ohrform sollte möglichst abgerundet und hängend in Form sein und in Höhe der Augen ansetzen. Die Rute endet von einem dicken Ansatz zu einer Spitze. Sein Fell ist schnell und einfach zu pflegen.

Das Wesen

Das Wesen des Braque Saint-Germain ist sehr ausgeglichen, gutartig, intelligent und leicht zu führen. Doch eine schroffe Behandlung wird von ihm abgelehnt. Der Braque Saint-Germain wird meistens als Jagdbegleiter auf Fasanen, Schnepfen oder Rebhühner eingesetzt und er liebt zu galoppieren. Die Beute apportiert er dann mit seinem weichen Maul. Der Braque Saint-Germain eignet sich durch seine liebevollen und sehr gehorsamen Wesenszüge sehr als Familienhund und wird eine gute Behandlung durch sein sehr sensibles Wesen immer danken. Er benötigt viel Auslauf und eine Haltung in ländlicher Umgebung mit viel freiem Auslauf wäre daher optimal. Daher ist auch ein relativ hoher Zeitbedarf für eine gerechte Haltung mit viel Beschäftigung und Aufmerksamkeit benötigt.