Die Hunderasse Broholmer hat ihren Namen vom dänischen Schloss Broholm auf der Insel Fünen. Hier wurden diese Tiere gezüchtet und zum ersten Mal geschichtlich erwähnt. Der Broholmer wurde als Jagd-und Treibhund für den Menschen gezüchtet. Außerdem wurde er als Wachhund für Gutshöfe und Schlösser eingesetzt. Mehrfach dachte man es gibt diese Rassen nicht mehr, aber immer wieder kamen sie zum Vorschein. Aber im Jahr 1940 war es dann doch zu Ende mit der Zucht dieser Hunde. Der Körperbau dieses Tieres gleicht einer Dogge und eines Boxers. Er war das Arbeitstier der Gutbetuchten. Die Rüden erreichten eine Widerristhöhe von etwa 75cm mit einem Gewicht bis zu 75kg, ganz schön stattlich. Die Hündinnen waren ungefähr 5 cm kleiner und brachten etwa 50 kg auf die Waage. Mitte der 70er Jahre aber kamen sie dann wieder zum Vorschein, denn inoffiziell wurden sie nämlich weitergezüchtet, ohne das die Zuchtverbände etwas davon wussten. Mit diesen sogenannten wilden Züchtungen wurden sie wieder in das Register der Zuchtverbände eingetragen. Dann Anfang der 80er Jahre war es endlich wieder soweit das der Broholmer als Zuchthund wieder rechtlich anerkannt wurde. Der große, kräftige Hund ist sehr menschenbezogen, sehr ruhig und geduldig. Ein richtiger Spielgefährte für Kinder. Außerdem ist er sehr wachsam und gelehrig. Sein Haarkleid ist kurz und sehr hellfarbig, die Nase ist schwarz mit einer dunklen Gesichtsmaske, manchmal auch braun oder schwarz weiß. Er besitzt mittelgroße Hängeohren. Aber leider ist das Zuchtprogramm dieser sehr angenehmen Hausgenossen immer noch nicht ganz abgeschlossen.

Im 19. Jahrhundert besaß sogar das dänische Königspaar so einen Hund. Die Hunde hatten immer die gleichen Namen, egal welches Geschlecht es war, die des Königs hießen Tyrk, und die seiner Gemahlin Holger. Einen dieser Hunde kann man präpariert im Museum von Kopenhagen ansehen.