Der Cairn Terrier ist eine britische Hunderasse, welche 1911 offiziell anerkannt wurde.

Gesund und robust, stammt er ursprünglich von der schottischen Insel Skye. Da er aufmerksam, unerschrocken und arbeitsfreudig ist, wurde er gern für die Jagd auf Dachse, Füchse und andere kleine Raubtiere verwendet.

Mit seinen 28 bis 31 cm ist der Cairn ein kleiner Hund. Sein Gewicht liegt bei ca. 7 kg. Das Fell ist dicht und drahtig, oft Creme bzw. Weizenfarben, bisweilen rot, grau oder fast schwarz, gelegentlich gestromt. Die Fellpflege ist nicht aufwendig. 1 bis 2-mal pro Jahr muss getrimmt und natürlich regelmäßig gebürstet und gekämmt werden.

Terrierüblich verfügt auch der Cairn über einen ausgesprochenen Dickkopf. Hier bedarf es einer liebevollen aber konsequenten Erziehung. Der kleine Hund lernt gern und schnell und ist bei richtiger Anleitung, ein echter Kumpel, der mit einem durch Dick und Dünn geht Auch am Einüben kleiner Kunststücke hat das clevere Kerlchen seinen Spaß.

Trotz seines angeborenen Jagdinstinkts, ist es durchaus möglich, ihn mit anderen Haustieren, wie zum Beispiel Katzen oder Meerschweinchen zu halten. Er ist ausgesprochen kinderlieb und eignet sich deshalb hervorragend als Familienhund. Auf Grund seiner Größe und seiner unkomplizierten Art ist er aber auch für ältere Menschen bestens geeignet. Der Cairn Terrier ist ein mutiger, fröhlicher, kleiner Draufgänger. Anderen Hunden gegenüber verhält er sich aufgeschlossen und friedlich. Da er früher als Meutehund eingesetzt wurde, ist er, im Gegensatz zu anderen Terrierrassen, kein Raufer und absolut sozial. Fremden begegnet er freundlich ohne jegliches Misstrauen.

Graben ist sein liebstes Hobby. Das muntere Kerlchen braucht viel Auslauf und Beschäftigung. Der Hundesport Agility beispielsweise, ist eine tolle Möglichkeit, den Cairn Terrier geistig und körperlich fit zu halten. Ebenso bieten sich Tricktraining oder Dogdance als Beschäftigung an. Das kleine Energiebündel ist für alles zu begeistern.

Die beste Haltung für dieses Tier, wäre ein Haus mit Garten, der dem ausgeprägten Bewegungsdrang des Hundes Rechnung trägt. Er ist aber in einer Etagenwohnung auch gut aufgehoben, wenn er sich auf langen Spaziergängen, am besten ohne Leine, austoben kann. Ausgepowert ist der Terrier ein verschmuster Sofahund, der sich über jede Menge Streicheleinheiten freut.