Der Chihuahua kurzhaariger Schlag, ist von jeher ein Begleithund. Seine Widerristhöhe beträgt etwa 15 bis 23 cm und sein Gewicht liegt bei 1 bis 3 Kilo. Er gilt als kleinste Hunderasse der Welt. Seine Lebenserwartung beträgt etwa 12 bis 14 Jahre. Diese kleine, kurzhaarige Hunderasse stammt ursprünglich aus Mexiko.

Es gibt mehrere Theorien über die Geschichte des kurzhaarigen Chihuahua, am wahrscheinlichsten ist, dass er von den Techichis abstammt. Der Chihuahua wurde schon von aztekischen Prinzessinnen gehalten. Sie spielten auch in der Religion eine Rolle. Chihuahuas wurden als Führer der toten Seelen gesehen, und so musste bei jeder Beerdigung auch ein Chihuahua sterben.  Chihuahuafleisch war ein beliebtes Nahrungsmittel für mexikanische Indianer.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts, wurden Chihuahua von Bauern in der Provinz, gezüchtet, um sie an Touristen zu verkaufen, so kam der Chihuahua kurzhaariger Schlag über Amerika nach Europa.
Der Chihuahua ist sehr lebhaft und selbstbewusst, ja sogar ziemlich energisch. Die ganze Bandbreite von Hundecharakteren ist bei dieser Rasse möglich. Es kann vorkommen, dass er ein guter Wachhund ist, oder jedem Fremden vertraut.

Typische Merkmale des Chihuahuas sind, die im 45 Grad Winkel abstehenden Ohren, der Apfelkopf und der ausgeprägte Kopf. Der kleine und kompakte Körper, ist länger als hoch und steht auf strammen, geraden Läufen. Beim Farbschlag, sind alle Farben möglich. Wobei gewisse Farben, für Krankheiten oder Missbildungen, als anfällig gelten. Auch problematisch ist, wenn die ohnehin überproportionalen, großen Augen und die kurze Schnauze, bei der Zucht nochmals hervorgehoben werden. Nicht selten leiden die Hunde dann an empfindlichen Augen, Zahnproblemen oder Atemproblemen. Auch eine Zucht von extrem kleinen Chihuahuas, mit ca. 500 Gramm, ist gefährlich und ist allgemein als Qualzucht zu bezeichnen.
Manche Chihuahuas, haben einen empfindlichen Verdauungstrakt, deshalb ist auf die Ernährung besonders zu achten. Viele Krankheiten werden auch durch falsche Ernährung ausgelöst. Grundsätzlich gilt, den Hund vielseitig und abwechslungsreich zu ernähren. Reines Fertigfutter ist nicht empfehlenswert.
Die ohnehin oft unter Zahnproblemen leidenden Chihuahuas, können durch das pappige Dosenfutter in kürzester Zeit Zahnstein bekommen. Aber auch ausschließlich Trockenfutter, ist nicht geeignet. Mit einer Kombination von Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und Mineralstoffe ist der Chihuahua bestens versorgt. Gekochter Reis, gekochte Nudeln, gekochte Kartoffeln, frisches Fleisch und Pflanzenöl, oder Kalbsknochen sollten auf dem Speiseplan eines Chihuahuas deshalb nicht fehlen.