Die bekannteste der verschiedenen Husky-Arten ist der Sibirian Husky. Diese Rasse wurde schon vor 4000 Jahren in Sibirien von verschiedenen Völkerstämmen als Lasten- und Zugtiere benutzt. Im 19. Jahrhundert nahmen einige dieser Hunde erfolgreich an Schlittenrennen teil und wurden von dem Zeitpunkt an gezielt gezüchtet.

Die Husky Welpen wuchsen bei vielen der früheren Völkerstämme mit den Kindern zusammen auf, und dies trug entscheidend zu ihrer Sanftmütigkeit und Kinder- und Menschenfreundlichkeit bei. Dadurch eignen sie sich allerdings nicht sehr gut als Wachhund, denn Fremden begegnen sie eher mit Neugier und Freude als mit Feindseligkeit.

Das dicke Fell des Huskys besteht aus zwei Lagen. Von reinem Weiß, weich und wärmend ist das Unterfell, von unterschiedlicher Färbung dagegen das wasserabweisende, mittellange Deckhaar. Die Färbung in rot, grau oder schwarz ist über den Rücken meistens sehr kräftig ausgeprägt, verläuft dann an den Seiten und Beinen schwächer. Unterseite und Brust sind meistens weiß. Die Ohren stehen aufrecht und die Augen können blau, braun oder auch unterschiedliche Farben haben. Die Rute ist sichelförmig und dicht behaart.

Vor der Anschaffung eines Huskys sollte Klarheit darüber bestehen, dass der Bewegungsdrang und Jagdinstink dieser Rasse sehr groß ist. Deshalb sollte er besser auch nur angeleint ausgeführt werden, denn hat er erst einmal eine mögliche Beute gewittert, ignoriert er meistens jegliches Rufen und Pfeifen.

Um den Husky bei guter Gesundheit zu halten, braucht er wirklich anstrengende und ausgedehnte Aktivitäten. Am besten wird dem gerecht wenn er zum Joggen oder Fahrradfahren mitgenommen wird. Noch wohler fühlt er sich, am Schlittenhundsport teilzunehmen. Dort findet er auch die Gesellschaft seiner Artgenossen. Huskies sind Rudeltiere und fühlen sich sehr unwohl, wenn sie auf Dauer alleine sind.

Die Erziehung eines Huskys ist nicht ganz einfach und funktioniert am besten, wenn sie so früh wie möglich am besten nach dem Belohnungsprinzip begonnen wird. Wenn er das Gefühl hat, dass es sich für ihn lohnt, ein erwünschtes Verhalten an den Tag zu legen, wird er sich auch bald daran gewöhnen.

Seine Ernährung sollte zu ein Drittel aus Getreide und Gemüse und zwei Drittel aus Fleisch bestehen . Nach Möglichkeit kein rohes Fleisch füttern.