Alaskan Malamute

Geschichte des Alaskan Malamute

Eine der frühesten Hunderassen, die es nach dem Wolf gab, ist der Alaskan Malamut. Er ist der größte und stämmigste Typ des Huskys und hat dadurch auch eine sehr große Kraft. In den nordischen Ländern wurden speziell Hunde verwendet, um diverse Güter auf schwierigem Gelände zu transportieren. Die gängigen Transportmittel, wie das Pferd konnten diese Tätigkeiten nicht übernehmen, da diese bei der großen Kälte nicht überleben konnten. So ist der Alaskan Malamut schon seit über 2000 Jahren eine sehr große Hilfe für den Menschen und erleichterte uns damals das Leben.

Beschreibung

Der Malamute hat ein sehr dichtes Fell, das aus einem weichen, fettigen Unterfell und dem dichten Deckhaar besteht. Das Deckhaar ist für die äußeren Wetterverhältnisse ausgerichtet, um diese abzuhalten, und das Unterfell ist für die Wärme des Körpers zuständig. Besonders auffällig ist die Farbenvielfalt des Fells, das am Brust meist ein weißes ist, und der restliche Teil verteilt sich von wolfsgrauen bis hin zu roten Fellvarianten. Aufgrund der Fellfarbe wird er sehr häufig mit dem Siberian Husky verwechselt, jedoch ist der Unterschied wohl vor allem die Größe und die Augenfarbe, wobei die Augenfarbe, auf den ersten Blick, nicht sehr auffällig ist.

Eigenschaften des Alaskan Malamute

Ein Alaskan Malamute kommt immer sehr gut mit seinen Artgenossen aus, deshalb verteidigt ein Hund auch stets seinen Rudelführer, was in einer Familie der Mensch sein sollte. Allerdings benötigt man keine Angst davor zu haben, dass der Hund sich aggressiv gegenüber anderen Personen verhält, da er sehr gutmütig und auch wenig misstrauisch anderen gegenüber ist. Aufgrund dieser Eigenschaften ist er allerdings nicht als Wachhund geeignet, weshalb er hauptsächlich für Familien auch gut geeignet ist. Notwendig für einen Familienaufenthalt des Hundes ist aber auch, der ausreichende Auslauf und Platz, damit er seinen Bewegungstrieb befriedigen kann. Nachteilig ist jedoch, die Dickköpfigkeit des Alaskan Malamutes, der deshalb eine sehr konsequente und erfahrene Erziehung benötigt.

Was man vor dem Kauf beachten muss!

Vor dem Kauf ist vor allem zu beachten, dass es sich bei dem Alaskan Malamute um einen ziemlich schwer erziehbaren Hund handelt, der jeden Tag aufs neue seinen Sturkopf durchsetzen will. Auch sollte man sich darauf gefasst machen, einen Hund mit starkem Jagdtrieb sich zuzulegen, was bei Bewohnern in der ländlichen Gegend, besonders in der Dämmerungszeit, eine Schwierigkeit darstellen kann.
Sehr wichtig ist für den Hund aber auch die Möglichkeit, einen weiten Auslauf zu haben. Denn diese Rasse wurde vor allem auf Kraft gezüchtet und benötigt die körperliche Auslastung, damit er artgerecht gehalten wird. So eignet er sich beispielsweise auch ideal für Besitzer, die gerne mit dem Rad unterwegs sind und mit diesem Hund den perfekten Begleiter finden.

Schlusswort

Der Alaskan Malamute eignet sich sehr für das Familienleben, indem er viel Auslauf erhält und auch ausreichend beschäftigt wird. Falls man allerdings noch keine Erfahrung mit der Hundeerziehung hat, sollte man diesen Hund eher meiden, da sein Sturkopf meist sehr hinderlich für die erste Hundeerziehung ist. Trotzdem bleibt diese Hunderasse eine Klasse für sich, der die Ursprünglichkeit und die Verwandtschaft zum Wolf wieder aufleben lässt.

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