Der Shih-Tzu gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt. Sein Ursprung soll in Tibet liegen, wo er angeblich einst von Mönchen gezüchtet wurde, um danach als wertvolles Geschenk an den chinesischen Kaiser weitergegeben zu werden. Am Kaiserhof in China wurde die Rasse gezüchtet und weiterentwickelt. Der Name Shih-Tzu bedeutet soviel wie „Löwenhund”, was vermutlich eine Reverenz an die Darstellung der Löwen in der orientalischen Kunst sein soll.

Shih-Tzu verfügen über einen kräftigen Körperbau mit seidig-glattem und langem Fell, das über dichter Unterwolle wächst. Die Fellfarben variieren, sie können sowohl schwarz, braun oder gold als auch zweifarbig grau/weiß, schwarz/weiß oder gold/weiß sein. Üblich ist eine weiße Blesse auf der Stirn, auch eine weiße Schwanzspitze kommt häufig vor. Der Shih-Tzu hat ein auffälliges Gesicht mit großen, runden Augen. Er kann 4,5 bis 7kg schwer werden und wird meist kaum mehr als 25cm groß. Der Shih-Tzu hat Hängeohren, die ebenso wie die Rute behaart sind. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 14 Jahre.

Shih-Tzu gelten als freundliche, intelligente und lebhafte Hunde, aber wegen einer gewissen Widerspenstigkeit auch als nicht leicht zu erziehen. Sie sind gut als Wohnungshunde geeignet, kann aber dank seiner muskulösen Beine auch gut bei Spaziergängen mithalten. Es ist eine robuste Rasse, die jedoch viel Pflege benötigt. Das lange Fell sollte täglich gebürstet werden, Schmutz und Nässe von Spaziergängen müssen rasch entfernt werden. In der Ernährung empfiehlt sich eine ausgewogene Mischung aus Fleisch, Reis und Gemüse; er kann auch ein- bis zweimal in der Woche Fisch bekommen. Ein ausgewachsener Shih-Tzu benötigt am Tag nur eine Mahlzeit.