Es geht nichts über eine ausgedehnte Radtour bei schönem Wetter, aber viele Hundebesitzer, müssen sich oft zwischen einem langem Spaziergang mit ihrem Hund und der Radtour entscheiden, denn sie trauen sich nicht, ihren Hund mit auf die Fahrradtour zu nehmen. Dabei ist es kein Problem, wenn man einige Dinge beachtet.

Die ersten Schritte

Zuerst ist es wichtig sie sich zu vergewissern, ob ihr Hund auch gesund ist und nicht über irgendwelche Krankheiten verfügt, die ihm die Radtour zur Qual machen könnten. Zudem sollten sie beim Fahren immer darauf achten, ihren Hund nicht zu überanstrengen. Sie gehen täglich mit ihm Gassi, daher können sie auch einschätzen, wie belastbar ihr Hund ist. Übertreiben sie es zu Beginn aber nicht, sondern gewöhnen sie ihren Hund langsam an längere Strecken.

Ist jeder Hund geeignet?

Im Prinzip schon. Hunde mit sehr kurzen Beinen, wie Dackel, oder übergewichtige Hunde, sollten aber vor langen und schnellen Fahrten geschont werden. Ein anderer wichtiger Punkt ist der Charakter ihres Hundes. Hört er? Zieht er schon beim Gassi gehen an der Leine? Lässt er sich schnell Ablenken?
Ein Hund, der schon bei einem normalen Spaziergang nicht Bei-Fuß gehen kann, sollte auch nicht mit an das Fahrrad. Allgemein gilt, dass der Hund gut erzogen sein muss.

Die besondere Leine

Sie sollten auf Langlaufleinen verzichten und darauf achten, dass ihre Leine nicht zu lang ist. Ihr Hund sollte aber auch noch genug Spielraum haben, damit er sie nicht vom Fahrrad reißen kann, oder sie ihn ständig ziehen. Daher eigenen sich Brustgeschirre sehr gut für das Fahrradfahren, da ihr Hund so nicht stranguliert werden kann. Nehmen sie die Leine bitte nicht in ihre Hand, sondern befestigen sie sie am irgendwo Fahrrad.
Es gibt zudem Abstandhalter, die sich an das Rad befestigen lassen und somit verhindern, dass der Hund ihrem Rad zu nahe kommt.