Als frischgebackener Hundebesitzer hat man mitunter gewisse Schwierigkeiten, sich seinem Hund verständlich zu machen und seinerseits selbst seinen Hund zu verstehen. Dieses gegenseitige Verständnis zu erleichtern, ist ein Anliegen der Webseite brave-Hunde.de.

Der Autor zeigt auf, dass über Hunde und Hundeerziehung als sozial lebende Tiere dem Wunsch ihres Besitzers nach einem erzogenen Hund stark entgegenkommen. Das mag manche Hundehalter erstaunen, aber es wird klar begründet, warum die Missverständnisse, die manchmal entstehen, eben einfach dadurch hervorgerufen werden, dass Menschen die Bedürfnisse ihrer Tiere nicht nach den tierlichen, sondern oft nach den menschlichen Maßstäben einschätzen möchten. Das ist natürlich verständlich und auch nicht verwerflich, denn es geschieht in bester Absicht. Aber um diese gute Absicht auch wirklich artgerecht für die Hunde umzusetzen, ist es eben nötig, von der rein menschlichen Betrachtungsweise abzugehen und sich in die Andersartigkeit des hundlichen Lebens hinein zu denken.

Der Autor der Webseite, Eckbert Heinenberg (57), hat seine Erfahrungen im lebenslänglichen Umgang mit Hunden gesammelt, davon 15 Jahre als Inhaber einer Hundeschule und Tierpension. Er lehnt jeglichen Einsatz von schmerzhaften Strafen und dergleichen ab und setzt ausschließlich darauf, die natürliche Veranlagung der Hunde so zu nutzen, dass sie mit Freude und „wie von selbst“ gehorchen. Er erklärt, welche Voraussetzungen der Hundehalter dafür erfüllen muss. Das bezieht sich natürlich hauptsächlich darauf, wie er seinem Hund gegenübertritt und wie er insgesamt selbst auftritt, auch sich selbst sieht, wenn er mit seinen Tieren umgeht. Es wird also verdeutlicht, dass das Verhältnis von Hunden und Menschen auf einer mentalen Basis stattfindet. Und dass der Mensch der Partner ist, von dem erwartet werden kann, dass er sich durch seinen Verstand in seinen Hund hineinversetzen kann, nicht umgekehrt. Das sieht er als Grundlage dafür, dass auf die Dauer ein erfreuliches, zufriedenes und fröhliches Zusammenleben der beiden unterschiedlichen und in manchen Dingen doch so ähnlichen Arten Hund und Mensch möglich wird.

Ein weiteres Anliegen von brave-Hunde.de ist es, dem Hundebesitzer Mut zu machen, sich der Hundeerziehung selbst anzunehmen und sie nicht einem Außenstehenden zu überlassen. Denn von Natur aus gehört die Hundeerziehung in den normalen Tagesablauf und nicht in eine besondere Situation, die extra herbeigeführt wird. Vieles erweist sich bei ruhiger Betrachtungsweise und einigem Nachdenken als nur halb so wild, obwohl es manchen Menschen, wenn es gerade nicht funktioniert, ungeheuer kompliziert und schwierig erscheint. Der Autor legt Wert darauf, dass der Umgang mit Hunden Freude bereiten soll, denn die ist nun mal einer der stärksten Antriebe aller Lebewesen überhaupt.

Überall diese Zusammenhänge wird aus der Praxis heraus, sachlich und aus eigener Erfahrung berichtet. Zusätzlich bietet die Seite auch diverse Begriffserklärungen rund um Hunde und Hundehaltung.