So werden Kinder und Hunde gute Freunde

Der größte Feind des Hundes ist Langeweile. Mit Kindern ist immer etwas los und sie sind prima Spielkameraden. So gesehen, sollten Kinder und Hunde eigentlich ideal füreinander geeignet sein.

Gefahrensituationen ergeben sich allenfalls dadurch, dass einer von beiden beim ersten Zusammentreffen Angst hat. Beim Hund kann das daran liegen, dass er schon einmal schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht hat, zum Beispiel, weil sie zu ruppig mit ihm umgegangen sind. Oder dieser kleine Mensch ist ihm einfach nicht geheuer, weil er anders riecht, klingt oder sich ganz anders bewegt, als die Erwachsenen.

Beim Kind kann Angst dadurch hervorgerufen werden, dass die Größe des Hundes als bedrohlich empfunden wird, das laute Bellen mag erschrecken. Möglicherweise hat ein Kind auch einfach Angst, weil es schon einmal gehört hat, dass Hunde beißen können.

Die Angst des einen, kann durch die forsche Unbefangenheit des anderen noch verstärkt werden. Stürmt der Hund freudig auf das Kind zu, so wird diesem die Situation möglicherweise erst recht mulmig. Ebenso kann ein Hund, auf den ein Kind unvorbereitet begeistert einstürmt und ihm sofort ins Fell greift, sich überrumpelt fühlen.

Damit das Zusammensein ein Erfolg wird, sollten Kinder beim Kennenlernen einige wichtige Spielregeln beherzigen, die helfen, dass beide sich behutsam miteinander bekannt machen können.