Der Altdeutsche Schäferhund zählt genau wie der Deutsche Schäferhund zu den großen Hunden. Der Rüde liegt bei einer Widerristhöhe von 60 bis 65cm und einem Gewicht von 30 bis 40kg. Die Hündin liegt mit 55 bis 60 cm Widerristhöhe und 22-32kg nur kurz darunter.
Im Gegensatz zum Deutschen Schäferhund hat der Altdeutsche Schäferhund ein mittellanges Fell. Er besitzt weiche Unterwolle und sollte daher gebürstet werden.

Altdeutsche Schäferhunde besitzen viele Eigenschaften. Sie sind wesensfest, intelligent, müssen geistig beschäftigt und gefördert werden. Sind menschenbezogen, sehr verschmust und anhänglich. Sie sind nicht leicht zu reizen da sie über geringes Agressionspotential verfügen.
Sie sind sehr lernfähig und gute Wächter. Sie beschützen ihre Familie und sind in Räumen eher ruhig im Freien aber sehr lebhaft. Der Altdeutsche Schäferhund bellt sehr selten. Störendes Kläffen ist von ihm nicht zu erwarten und er hat nur einen geringen Jagdinstinkt. Katzen, Wild und andere Hunde interessieren ihn daher kaum.

Der Altdeutsche Schäferhund ist durch seine liebeswerte, ruhige und sanfte Art ein guter Begleiter und ein toller Familienhund. Durch Härte in der Erziehung werden diese Hunde allerdings schnell scheu und können dauerhaft ängstlich werden.

Vor dem Kauf eines Altdeutschen Schäferhundes sollte man sich den Züchter sehr genau Angucken. Im Internet gibt es einige Seiten die seriöse Züchter auflisten. Achtet der Züchter nicht auf seine Hunde, sind die Welpen und die Mutter eingeschüchtert oder wirken verschlossen, ist die Welpenbox dreckig und die Tiere verstört sollte man sich nach einem anderen Züchter umsehen.

Vor der entgültigen Entscheidung für den Hund sollte man für sich selbst folgende Fragen ehrlich beantworten:

  • Habe ich genug Zeit für das Tier?
  • Habe ich genug Platz so das sich das Tier kurzzeitig auch für sich beschäftigen kann?
  • Bin ich aktiv genug, um so einen Hund körperlich, physisch und mental komplett auszulasten?
  • Habe ich die finanziellen Mittel mit diesem Hund zum Hundetraining zu gehen?
  • Habe ich die finanziellen Mittel um den Hund zu versorgen (Futter, Behandlungen beim Tierarzt, Fellpflege)?
  • Habe ich oder ein Familienmitglied eine Tierhaarallergie (Beim Arzt testen lassen)?

Wenn alle diese Fragen nach bestem Gewissen geklärt sind und ein seriöser Züchter gefunden ist. Welcher auch gern noch nach dem Verkauf des Welpen mit Rat und Tat zur Seite steht wird dieser Hund ein toller Begleiter und eine Bereicherung für das Familienleben.