Der Australian Shepherd, das gleich vorweg, stammt trotz seines Namens nicht aus Australien, sondern wurde das erste Mal in Nordamerika gezüchtet. Diese Hunderasse wird seit 1957 gezüchtet. Australian Shepherds sind mittelgroß. Der Rüde hat eine Widerristhöhe von 50 bis 58cm. Die Hündin ist mit einer Widerristhöhe zwischen 45 und 52cm ein Stück kleiner.

Das Fell dieser Rasse ist mittellang sollte daher bei Haustieren regelmäßig ausgebürstet und nachgeschnitten werden.

Der Australian Shepherd ist wie der Name schon sagt ein „Schafshüter“. Ein sehr lebhafter und aktiver Hund, der bei sportlichen und aktiven Besitzern gut aufgehoben ist. Der Besitzer sollte die Zeit haben den Hund ausreichend zu beschäftigen und seine vollen Kraftreserven auszulasten. Diese Rasse eignet sich daher nicht für die Stadtwohnung da körperliche Beschäftigungen wie laufen allein für diesen Hund nicht ausreichen.

Der Australian Shepherd ist ein sehr intelligenter Hund. Er muss auch physisch und mental ausgelastet werden. Deshalb benutzten ihn die Amerikaner früher für die Schafwache. Heute wird der Australian Shepherd von Ämtern und Rettungstruppen z.B. zur Fährtensuche und zur Drogenfahndung eingesetzt da er sehr gelehrig und hörig ist.

Ganz wichtig ist auch das bei den Shepherd´s die reinrassige Merle-Verpaarung in Deutschland und einigen umliegenden Ländern verboten ist. Züchter die diese Art Shepherd anbieten sind Tierquäler. Merle – Merle Kreuzungen werden als Qualzucht angesehen, da bei dieser Abstammung Blindheit und Taubheit fast jedes Tier befallen.

Vor dem Kauf eines Australian Shepherds sollte man folgendes genau überdenken:

  • -Habe ich genug Zeit für das Tier?
  • -Habe ich einen großen Garten wo sich das Tier kurzzeitig auch für sich beschäftigen kann?
  • -Bin ich aktiv genug um so einen Hund körperlich, physisch und mental komplett auszulasten?
  • -Habe ich die finanziellen Mittel mit diesem Hund zum Hundetraining zu gehen?
  • -Habe ich die finanziellen Mittel um den Hund zu versorgen (Futter, Behandlungen beim Tierarzt,Fellpflege)?

Der Hundefreund sollte sich nicht nur den Hund, sondern auch den Züchter sehr genau angucken.

Ein seriöser Züchter möchte den zukünftigen Hundebesitzer vor dem Verkauf erstmal kennenlernen. Er berät den Kunden ehrlich ob der Hund ein geeigneter Begleiter ist und berät den Kunden auch gerne nach erfolgreichem Kauf des Tieres weiter.
Der Züchter kennt die Eigenschaften und Besonderheiten der Rasse. Egal ob gut oder schlecht.
Der seriöse Züchter geht sicher das der Welpe es beim neuen Besitzer gut hat. Er prüft den Lebensraum und die Möglichkeiten für den Welpen sich zu entwickeln. Außerdem achtet der Züchter auf Sauberkeit in der Welpenbox und darauf das alle Tiere gesund sind und ärztlich behandelt werden.

Der Züchter ist unseriös wenn:

  • -Er die Welpen besonders günstig verkauft oder sie als „Angebot“ anpreist oder sie einem Kunden regelrecht aufdrängt
  • -Er viele Rassen besorgen kann und viel züchtet
  • -Er viele Hündinnen und mehrere Würfe gleichzeitig besitzt und die Welpen und/oder die Hündin ungesund aussehen
  • -Papiere der Mutter und des Rüden nicht vorhanden sind und man die Hündin nicht besichtigen kann
  • -Die Jungtiere weder geimpft noch gewurmt wurden und jünger als 8 Wochen sind
  • -Die Welpen und die Mutter sehr ängstlich sind und die Welpen isoliert aufgezogen werden
  • -Es liegen keine tierärztlichen Dokumente auf typische Erbkrankheiten vor