Rassengeschichte der Bayerischen Gebirgsbracke

Die Wurzeln der Bayerischen Gebirgsbracke oder auch Gebirgsschweißhund genannt, gehen auf eine Züchtung ins 19. Jahrhundert zurück. Die ursprünglichen Schweißhunde entsprachen im Gebirge nicht den gewünschten Anforderungen und man hatte das Ziel einen Hund zu züchten, welcher im Gelände beweglicher sein sollte. Der ursprüngliche Schweißhund wurde mit einheimischen Bracken gekreuzt und schon bald erwies sich das Ergebnis der Züchtung als gebirgstauglich und der Hund entsprach den an ihn gestellten Anforderungen.

Merkmale und Charakter

Die ausgewachsene Bayerische Gebirgsbracke hat ein Stockmaß von 45-50 cm und wiegt 20-30 kg. Das Fell des Hundes ist glatt und dicht und benötigt wenig Pflege. Es zeigt sich in den Farben, rot, rehbraun oder schwarz gestromt. Der Geruchssinn des Hundes ist hervorragend. Die Lebenserwartung beträgt ca. 12 Jahre. Die Bayerische Gebirgsbracke zeigt sich sehr anhänglich und treu. Der Hund erweist sich als sehr selbstständig in Bezug auf das Arbeiten mit dem Herrchen.

Wissenswertes

Das zu den deutschen Laufhunden gehörende Tier wird hauptsächlich von Jägern und Förstern gehalten und als Spür- und Jagdhund eingesetzt. Man findet den Hund vorwiegend in Deutschland sowie in Tschechien und der Slowakischen Republik.
Der Schweißhund wird meist zum Aufspüren und zur Verfolgung einer Blutspur, wie beispielsweise bei der Jagd, eingesetzt. Sein Einsatz erfolgt ebenso bei der Nachsuche, wenn andere Spürhunde die Fährte verloren haben und ein waidwundes Tier gesucht werden muss.

Die Anschaffung eines Bayerischen Gebirgsschweißhund

Der Hund ist durch seine Treue, Anhänglichkeit und Selbstständigkeit auch gut als Familien- und Begleithund geeignet. Jedoch sollte man beachten, dass das Tier viel Auslauf braucht sowie die ständige Bereitschaft für die Suche, einen ausdauernden Führer voraussetzt. Für Stadtwohnungen ist der Hund daher nicht geeignet. Am Besten eignet sich der Hund jedoch für den Einsatz bei der Jagd, wo er seinem ausgeprägten Geruchssinn uneingeschränkt nachkommen kann. Er ist nicht nur für die Suche geeignet, er braucht sie, um völlig ausgelastet zu sein. Wer diese Aktivitäten dem Hund nicht bieten kann, sollte sich gegebenenfalls für ein anderes Tier entscheiden.