Der Dackel mit seinen typischen kurzen Beinen und dem lang gestreckten Körper wird schon seit vielen Jahren in Deutschland als Jagdhund gezüchtet. Er gehört zu den kurzläufigen Zwerghunden. Schon 1972 war er besonders beliebt und das Maskottchen der Olympischen Spiele in München.

Der Dackel ist besonders beliebt bei Hundehaltern. Nicht nur durch sein einmaliges Erscheinungsbild. Seine aufrechte Kopfhaltung und sein aufmerksamer Gesichtsausdruck spiegelt sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein wieder. Diese Eigenschaften sind gerade bei der Jagd auf Dachse sehr hilfreich, weshalb der Dackel in Fachkreisen auch Dachshund oder Tackel genannt wird. Durch seine vorteilhafte Figur und seinen muskulösen Körperbau hat er die Möglichkeit seine Beute bis in den unterirdischen Bau zu verfolgen und wieder an die Oberfläche zu treiben.

Die Geschichte des Dackels lässt sich bis zu altägyptischen Gräbern zurückführen, wobei er gezielt um das Jahr 1560 in einem Hundebuch für Hunde die für Jagd auf Dachse und Fuchse trainiert werden auftaucht. Auch im ersten deutschen Hundestammbaumbuch von 1840 ist er wiederzufinden.

Der Dackel wird bis heute in verschiedenen Haarvariationen und Größen gezüchtet. Man unterscheidet ihn in Rauhaar, Langhaar und Kurzhaar so wie Zwergdackel, Dackel und Kaninchendackel. Heute hat der Rauhaardackel den früheren Kurzhaardackel auf der Beliebtheitsskala auf Platz Eins abgelöst, dicht gefolgt vom Langhaardackel. Dieser Trend lässt sich womöglich auf den Rückgang des Einsatzes in der Jagd zurückführen. Ursprünglich für diesen Zweck gezüchtet und eingesetzt, hält der Dackel jetzt immer mehr Einzug in den Familien. Dort baut er eine sehr intensive Beziehung zu seinen Menschen auf und besticht mit seiner Lebendigkeit, Neugier und Intelligenz. Trotz seiner geringen Körpergröße, eignet er sich hervorragend als Wachhund, da er immer auf der Hut ist, gerade wenn er Fremden begegnet.

Am 5. Juni wird jedes Jahr der Tag des Hundes von vielen Hundeliebhabern gefeiert.