Deutsche Schäferhunde wurden ursprünglich, zum bewachen von Schafen als Hirtenhunde gezüchtet. In vielen Ländern wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts, ähnliche Rassen als Arbeitshunde gezüchtet. In Deutschland geht die Rasse Deutschen Schäferhunds auf Schläge von Thüringen und Württemberg zurück.

Merkmale des Deutschen Schäferhundes:

Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, von kräftiger Statur und die Muskeln sind sehr ausgeprägt. Diese Hunderasse kann eine Höhe von 60cm bis 70 cm erreichen. Gemessen wird dies an der höchsten Stelle des Rückens. Die weiblichen Tiere sind in der Regel etwas kleiner als die männlichen Tiere. Ein Welpe verfügt über 28 Zähne, der ausgewachsene Hund besitzt in seinem Scherengebiß 42 Zähne. Das Fell besitzt eine dichte Wollunterschicht und das Deckhaar. Die Farben verlaufen von braun-braun, blau bis hin zu weiß. Die weißen Schäferhunde sind nur vorläufig, von der FCI, als eigene Rasse anerkannt.

Typische Merkmale und Verhaltensweisen von Deutschen Schäferhunden:

Vom Grund her ist der Deutsche Schäferhund sehr aufmerksam und lernwillig. Allerdings benötigt er eine konsequente Erziehung, damit er auch künftigen Aufgaben gewachsen ist. Selbst wenn er nur als Wachhund für das eigene Gehöft arbeiten soll, ist ein intensives Training notwendig. Sehr gut ist es, wenn eine Hundeschule in der Nähe ist. Dort bekommt jeder den fachmännischen Rat und die Hunde sehen es sich auch bei den anderen Tieren ab, was bei einem bestimmten Befehl, von ihm erwartet wird.

Haltungsformen:

Der Deutsche Schäferhund ist eine Rasse die sehr anpassungsfähig ist. Sicherlich ein Leben im Grünen genießt er mehr, als auf beengten Raum in einer Wohnung. Deshalb kann er auch in Wohnungen gehalten werden. Wichtig ist der Auslauf des Hundes. Am besten zu festen Zeiten, zum Beispiel am Rad mitzulaufen oder andere sportliche Bewegungen. Wichtig ist in jedem Fall, immer darauf zu achten, dass der Hund sich den Herren unterordnet.

Nahrung:

Ein ausgewachsener Schäferhund frisst in der Regel am Tag 600 g Fleisch, 300 g gekochtes Gemüse und 300 g Hafermehl oder gekochten Reis. Im Idealfall, sollten die Portionen auf zwei Mal täglich verteilt werden. Dosenfutter zeigt auf was für Inhaltsstoffe verwendet wurden. Trockenfutter sollte nur mit ausreichend frischem Wasser gefüttert werden. Frisches Fleisch und Knochen sind im Allgemeinen gut, aber Vorsicht bei Geflügelknochen, wegen der Zersplitterung. In jedem Fall solle, für den Hund zugänglich, reichlich frisches Wasser bereitstehen.

Bei den Welpen ist es mit der Fütterung etwas zeitaufwändiger. Die Mahlzeiten können ebenfalls den Hundefutterdosen für Welpen entnommen werden. Die Häufigkeit der Mahlzeiten ist in der Regel mindestens zu verdoppeln (nicht die Menge).

Unterschied zu anderen Rassen:

Das Aussehen ist eine Geschmackssache. Diese Rasse ist durch ihr perfektes Gesamtbild sehr besonders. Den charakteristisch aufstehenden Ohren ist ganz spezifisch für den Deutschen Schäferhund. Durch seine gute Anpassungsfähigkeit, kann er als Wachhund, Spürhund oder auch einfach nur als guter Freund des Menschen Beachtung finden.